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Immer hübsch sparsamDer Stralsunder Holzhändler Carl Heinrich Hecht in der Langenstraße, zum Unterschied zu seinem in derselben Straße, aber weiter zum Neuen Markt hinauf wohnenden Bruder "Unter-Hecht" genannt, empfing eines Tages um 1820 einen Kunden, den er alsbald zur Besichtigung des Kaufobjektes auf dem Hof einlud. Als beide Männer aus der Hoftür treten wollten, griff Hecht zu einer Flasche, die im Fenster neben der Tür stand, und nahm einen herzhaften Schluck. "Aber Hecht!" sagte der Besucher vorwurfsvoll, "all an' frühen Morgen?" "Ne nich!" winkte Hecht mit einer Hand ab, deren Umfang einigermaßen respekteinflößend wirkte. "Wissen Sie, was meine jüngst verstorbene Frau war, die hat kurz vor ihren Dod noch 'ne große Flasche Medizin verschrieben gekricht, die war so teuer, die kann man doch nich umkommen lassen, nich?" |
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