04. Dezember   2008  - Vortragsabend in Sassnitz

13.November   2008  - Neue Ausstellung in der Landkreisgalerie Rügen

Insel Rügen - Vom 15. November bis 3. Januar 2009 werden in der Landkreisgalerie in Putbus Zeichnungen und Malerei von Hiroko Nakajima (Köln) präsentiert. Die Ausstellungseröffnung findet am 14. November um 19 Uhr statt.

Chinesische Schriftzeichen sind die Ausgangsformen für die Werke von Hiroko Nakajima. Mag ihre Bedeutung anfangs als Motivation für ein Werk mitbestimmen – während des Schaffensprozesses entfernt sich die Künstlerin jedoch davon ebenso, wie von dem kanonischen Regelwerk der japanischen Schriftkunst. Souverän überschreitet sie die kulturellen Grenzen zwischen strengen asiatischen Schulen und informellen Ausdrucksweisen des Westens nach 1950. Ihre oft großformatigen Werke entstehen in einem spontanen und durchgehenden Schaffensprozess.

Sie werden zumeist in schwarzer Tusche auf Papier oder Acryl auf Leinwand  ausgeführt. Der Pinsel, manchmal kiloschwer, bestimmt das Ergebnis mit. Spuren der Entstehung, wie Tropfen, Spritzer und der Ansatz des Pinsels bleiben sichtbar und werden zum Medium eines subjektiven körperlich erzeugten Ausdrucks. Die Werke Hiroko Nakajimas vermitteln gestische Kraft und rhythmische Bewegung auf sehr unmittelbare Weise. Die Ausstellung präsentiert eine Auswahl ihrer Werkgruppen und zeigt das Video einer Performance, die ihre Arbeitsweise vorstellt.

Hiroko Nakajima wurde 1948 in Osaka geboren und lebt seit 1958 in Deutschland. Sie hat bei den bedeutenden Meistern Okabe Sofu (Tokyo) und Morita Shiryou (Kyoto) die japanische Schriftkunst Sho und an der Fachhochschule für Kunst und Design Köln Bildhauerei studiert. Zur Eröffnung spricht Susanne Burmester.

25.September   2008  - Konzert zum Tag der Deutschen Einheit

Der Förderverein Theater Putbus e.V. lädt ein: Konzert zum Tag der Deutschen Einheit  Freitag, 03. Oktober 2008, 19.30 Uhr, Theater Putbus - Eintritt auf allen Plätzen zum FesttagsSonderpreis 11,50 Euro

Trixi G – „Akustik-Rock-Chanson mit deutschen Texten“
Ein musikalischer Leckerbissen der Extraklasse!

„Trixi G“, ein Duo welches durch eine unglaubliche Liveperformance besticht, einer einzigartigen Stimme (Beatrix Gerecke) und einem Gitarristen (Uwe Ducke) mit unverwechselbarem Stil. Sie selbst nennen ihren Musikstil „Akustik-Rock-Chansons mit deutschen Texten“. Es ist aber viel mehr, denn stilistisch findet man Blues-/ Rock-/ Pop-/ Punk-/ Folk-/ Jazz-/ und Soul-Elemente ebenso wie Typisches für Lied und Chanson. Die beiden Musiker bieten eine Bühnenpräsenz, die ihresgleichen sucht. Zwei Musiker sind fähig eine Bühne zu „füllen" und die Zuhörer sprachlos zu machen. Mit Texten und Musik, die Gänsehaut erzeugen, die jeden Zuhörer "treffen", Texte aus dem "wirklichen" Leben, ungeschönt und ungeschminkt, werden dem Zuhörer die eigenen Stärken und Schwächen, Ängste und Zweifel angetragen.

Die Sängerin - ein Energiebündel, eine Powerfrau mit einer Stimme, die allen Aussagen der anspruchsvollen Texte gerecht wird. Sie schmeichelt, sie fleht und sie powert. Fragil und zart, kraftvoll und energisch singt sie sich direkt in die Herzen der Zuhörer und rührt an deren Seelen.  Der Facettenreichtum des Gitarrenspiels und die Vielfalt der Klangfarben sind beeindruckend und wirken nachhaltig! Die Gitarre unterstützt, hebt hervor, begleitet und trägt die Stimme auf einzigartige musikalische Weise. Ihr Debüt - Album "Lebenstrip" ist Anfang 2007 erschienen und zählt in Insiderkreisen jetzt schon als Perle für Liebhaber akustischer Musik mit einer überirdischen Stimme.

Die Melodie&Rhythmus schreibt in der Märzausgabe 07 über die Musik von Trixi G „..ein Aphrodisiakum für die Seele.“

Folkland .de meint: „Eine starke akustische Gitarrenmusik mit einer noch stärkeren Frauenstimme - Absolute Power mit deutschen Texten. Ein Muss für jeden Liedermacher-Fan und für die, die es durch Trixi G´s Musik sein werden."

Erweitert wird das Liverepertoire  durch Eigenkreierte Versionen der Band „Silly“ (Tamara Danz) und G. Gundermann, welche „Trixi G“ mit eigenem Charme und aus tiefster Seele in das Programm einfließen lässt.

Lassen Sie sich verzaubern durch Trixi G.

15. September   2008  - Neue Ausstellung in der Landkreisgalerie Rügen

01. August   2008    -    4.  Gingster Lese

 

24. Juli   2008  - Neue Ausstellung in der Landkreisgalerie Rügen

Die Zahl, Der Zufall, Das Spiel in der Galerie des Landkreises Rügen - 13 Künstler präsentieren Malerei, Zeichnung, Objekt, Fotografie und Video

Ausstellung 2. August bis 13. September 2008

Eröffnung 1. August um 19 Uhr

Preview Rundgang mit den Künstlern 18.30 Uhr

kunst:thema 16. August um 16 Uhr

Die Ausstellung in der Galerie des Landkreises vereint 13 Künstler, die sich thematisch mit Zahlen, Zufall und Spiel befassen, und solche, bei denen Zufall und Spiel authentischer Teil ihrer Arbeitsweise sind. Künstler aus Berlin, Dresden, Dortmund, Leipzig, Kopenhagen und von der Insel Rügen zeigen unter anderem Malerei, Zeichnung, Objekt, Fotografie und Video.

Sebastian Hempels „Kicker“ ist ein interaktives Objekt aus Holz, Plexiglas und Akkuschraubern, Nándor Angstenberger präsentiert sein irrwitziges Projekt persönlicher Hitlisten. Julian Faulhabers Fotografien von Sporthallen verknüpfen eine minimalistische Spielfeldästhetik mit sinnlicher Darstellung, während René Lücks Bälle aus gebrauchtem Jeansstoff durch die Galerieräume kugeln. Der Rügener Lutz Grünke dokumentiert mit seinen Fotoarbeiten den Witz zwanghafter Verknüpfungen von Bild und Text, mit denen Tageszeitungen ihre Leser beschäftigen. Weitere Künstler des Projekts sind Achim Beitz, Monika Brandmeier, Kristoffer Hultenberg, Nicolas Manenti, Knut Müller Bosse Sudenburg, Hael Yxxs und Sebastian Will, der soeben den Preis der Kulturstiftung Rügen erhalten hat.

Der Künstler Klaus Walter, der das ungewöhnliche Projekt kuratiert hat, geht davon aus, dass Kunst immer in der Spannung von Kalkulation und Zufall steht und daran arbeitet, die Wirklichkeit absichtslos beständig neu arrangiert. Die Regeln dieses spielerischen Umgangs mit der Welt sind für ihn selbst gesetzt und daher dem Spiel verwandt. Alle Arbeiten des Ausstellungsprojektes „Die Zahl, Der Zufall, Das Spiel“ erkennen an, dass weder die Kunst noch das Spiel mit dem Leben gleichzusetzen sind. In welcher Weise beide ihre Wirkung entfalten indem sie sich gerade vom Leben absetzen können Besucher der Ausstellung auf vielgestaltige und sinnlich amüsante Weise erleben.

Die Ausstellung in der Galerie des Landkreises ist von Dienstag bis Sonnabend von 11 bis 17 Uhr zu sehen. Weitere Informationen unter www.kunstvereinruegen.de und www.kunstorte-mv.de.

Beteiligte Künstler:

Nándor Angstenberger (Berlin), Achim Beitz, Monika Brandmeier (Dresden), Julian Faulhaber (Dortmund), Lutz Grünke (Rügen), Sebastian Hempel (Dresden), Kristoffer Hultenberg (Kopenhagen), René Lück (Berlin), Nicolas Manenti (Berlin), Knut Müller (Leipzig), Bosse Sudenburg (Berlin), Sebastian Will (Rügen), Hael Yxxs (Leipzig)

Sebastian Hempel, Kicker, interaktives Objekt, Holz. Plexiglas, Akku-Schrauber 2005 (Courtesy Galerie Baer, Dresden)

24. Juli   2008  - „Fürst Malte trifft Mozart“

1. August: Benefizkonzert zum 225. Geburtstag des Ortsgründers von Putbus in unserem Theater

Insel Rügen/Putbus - Die Putbusser feiern wieder den Fürstengeburtstag. Wenn sich am 1. August um 20 Uhr der Vorhang des Inseltheaters öffnet, dann erklingen Lieder, Arien und Intermezzi von Wolfgang Amadeus Mozart. Das Weimarer Duo >con emozione< tritt auf Einladung des Fördervereins Residenzstadt und Schlosspark Putbus mit seinem Mozartprogramm „Welche Wonne, welche Lust…!“ auf und nimmt das Publikum musikalisch mit in die Zeit der Gründung des Ortes. Nun haben sich Fürst Malte und Mozart nie gesehen, aber von dem talentierten Komponisten wurden zahlreiche Stücke in dem 1819-21 erbauten Schauspielhaus gespielt.

Das Duo Liane und Norbert Fietzke sind keine Unbekannten auf der Insel. Bereits im vergangenen Jahr eröffneten sie mit einem Rosenprogramm und ganz bekannten Melodien rund um die Königin der Blumen das Schlossparkfest. Die Besucher des bevorstehenden Konzertabends werden eine höchst vitale Interpretation des heiteren Mozart erleben, aber auch die der Nachdenklichkeit und poetischen Klangwelt. Bei der musikalischen Gestaltung geht es den beiden vor allem um die Verdeutlichung der Textaussage. Dadurch bekommt der Vortrag eine intensive Lebendigkeit und Nähe. Das ist brillant, vital und sensibel, ganz und gar dem Namen des Duos >con emozione< entsprechend.

Anlass für das jetzige Benefizkonzert ist der 225. Geburtstag des Fürsten Wilhelm Malte (1783-1854) zu Putbus, der in würdiger Form begangen werden soll. Zum vierten Mal lädt der Verein zu Konzert und Lesung ein, um über Leben und Werk des Fürsten zu berichten. Während bislang seine vielen unbekannten Reisen durch europäische Länder  im Mittelpunkt standen, stellen Vereinsmitglieder in diesem Jahr biografische Details aus dessen Leben vor und sprechen unter der Fragestellung „Was ist von der Fürstenzeit in Putbus und auf Rügen übrig geblieben?“ zugleich über „Maltes Erben“.

Während des Konzertes wird der Vereinsvorstand den diesjährigen Putbus-Preis für besonderes Engagement in unserer Stadt überreichen. Im vergangenen Jahr erhielt Karen Petzold den Preis für ihre unermütliche, ehrenamtliche Arbeit in den Projekten des Fördervereins, beim Kulturstammtisch sowie für das IT-College Putbus. Außerdem kürt die Rosenjury unter Leitung von Gerhard Prill, dem Rosendoktor der Stadt, die schönste Rose von Putbus und bewertet zugleich die Rosen auf den Plätzen 2 und 3. Zum zweiten Mal haben sich die Rosenexperten im historischen Stadtkern auf die Suche nach der Rose gemacht, die eine fantastische Ausstrahlung, Gesundheit und einen perfekten Pflegezustand hat.

Eintrittskarten können im Theater oder in der Stadtinformation Putbus sowie online unter www.theater-putbus.de käuflich erworben werden. Der Erlös des Konzertes wird für die weitere Vereinsarbeit verwendet. Dieses Jahr soll davon ein Gutachten in Vorbereitung der Zaunsanierung am Maltedenkmal im Putbusser Park mitfinanziert werden. Das Expertenurteil über Zustand und Sanierungsbedarf bildet die Grundlage für eine Sanierungsmaßnahme im kommenden Jahr.

Weitere Informationen erhalten alle Interessierten auf der Homepage des Fördervereins www.residenzstadt-putbus.de

16. Juni 2008  -  Helmut Senf stellt im Kunstverein Schloss Wiligrad aus

Bedeutender Vertreter der konkreten Kunst im Kontext schwedischer Positionen

Noch bis zum 29. Juni präsentiert der Kunstverein Schloss Wiligrad eine Werkschau des Rügener Künstlers Helmut Senf. Im Rahmen einer Ausstellung mit elf schwedischen Vertretern der konkreten Kunst besetzt der gebürtige Thüringer eine Einzelposition. Schon zu DDR Zeiten hat er sich unabhängig von staatspolitischen Vorgaben der abstrakten Idee und der nicht-gegenständlichen Kunst gewidmet. Seine künstlerische Haltung bezog er stets aus dem innovativen Denken der Bauhaustradition – das Kunst und Handwerk als gleichberechtigte Mittel zu einer umfassenden Gestaltung des Alltags gesehen hat.

Helmut Senf, der in diesem Jahr seinen 75. Geburtstag feiert und heute auf Rügen lebt, studierte am Institut für künstlerische Werkgestaltung Burg Giebichenstein in Halle und war viele Jahre als Emailleur und Gürtler tätig. Seit 1962 ist er freischaffend in eigener Werkstatt tätig. Unabhängig davon, ob er in Malerei, Druckgrafik, Email oder Metallplastik arbeitet – stets sind seine Kompositionen Reflektionen geistiger Prozesse und lebensweltlicher Zusammenhänge. Seit 1990 wird sein Werk von Programmgalerien u. a. in Bielefeld, Berlin und der Schweiz vertreten und er wird regelmäßig zu wichtigen Ausstellungen der konkreten Kunst eingeladen.

Die aktuelle Ausstellung in Wiligrad bei Schwerin zeigt malerische Kompositionen, darunter auch neueste Werke und Emailbilder auf Stahl - seit vielen Jahren schon bilden diese einen herausragenden Werkkomplex des Künstlers. Neben Einzelplastiken sind auch Modelle dreidimensionaler Stahlplastik zu sehen. Deutschlandweit sind seine Plastiken in öffentlichen Sammlungen vertreten oder wurden im Stadtraum realisiert. Ein Besuch des neu gestalteten Kurparks im Ostseebad Baabe auf Rügen lohnt sich auch, weil hier eine ausdrucksstarke Plastik von Helmut Senf in einen spannungsreichen Dialog mit der gestalteten Landschaft zu sehen ist. Im eigenen Schauraum in Sassnitz können weitere Werke und die Werkstatt des Künstlers besichtigt werden.

Seit der Gründung 1991 engagiert sich der Kunstverein Schloss Wiligrad immer wieder für die konkrete Kunst und hat schon zahlreiche interessante Ausstellungen zum Thema organisiert. Die aktuelle Exposition „Ausdruck – Position – Spuren. 10 schwedische Künstler“ und die Werkschau zu Helmut Senf ist Montag bis Freitag  von 10 bis 18 Uhr und Samstag und Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

28. Februar 2008  - Scandinavian Indie

Insel Rügen/Putbus - Die Galerie des Landkreises Rügen präsentiert in einer neuen Ausstellung vom 16. Februar bis 29. März 2008  “Vier unabhängige Positionen aktueller Kunst Skandinaviens” unter der Beteiligung  folgender Künstler:

Jesper Fabricius (Kopenhagen) – Collage, Künstlerbücher
Peter Johansson (Malmö) – Inszenierung, Fotodokumentation
Anders Kjellesvik (Oslo) – Videoinstallation
Michael Mørk (Kopenhagen) – Malerei

Jesper Fabricius, Filmemacher, Fotograf, Kunst-Verleger (www.space-poetry.dk) und Herausgeber des Kunstmagazins „Pist Protta“, das wohl einzigartig, nahezu ohne Text auskommt, wird in der aktuellen Ausstellung als Collagist vorgestellt. Seine Cut-outs werden regelmäßig in den „Kunsthaeften“ veröffentlicht. Trotz ihrer leichten Anstößigkeit erfahren sie permanente finanzielle Unterstützung durch den Staatlichen Dänischen Kunstrat. Seine Ausschnitte aus Pornomagazinen der siebziger Jahre entwickeln in der seriellen Verarbeitung eine unfreiwillige Komik. Unerfüllte Lust am Schauen sieht Dinge, die nicht zu sehen sind, das wohlgeordnete Muster der Ausschnitte formuliert im kleinen Format, die Kleinlichkeit der Moralvorstellungen und die bigotte Welt von Verbot und Freizügigkeit.

Der international vertretene Künstler Peter Johansson, ein Berserker der Schwedenfolklore, ist in der Ausstellung nur mit einer seiner vielen Seiten vorgestellt. Seine Inszenierung „Little Sweden“ ist eine grandiose Nestbeschmutzung. Politisch unkorrekt aber legitimiert durch Selbstironie, die seinem gesamten Schaffen eigen ist. Allein das Selbstportrait als durchgeknalltes Künstler-Genie auf dem Titel seines aktuellen Kataloges beweist es. Johansson bezweifelt alles, was ihm vor die Augen kommt, und eben auch, ob kahl geschorene Jungs per se böse sind. Mit fast väterlicher Attitüde lässt er diese durch die von ihm entworfene Szene tollen und meint doch nur, „die beißen nicht, die wollen nur spielen“. Auf diese Weise spielt er mit unseren Seherfahrungen und unseren Ängsten.

Michael Mørk -der Ästhet und Bildraum-Raumbildner, hat seine 70er-Jahre-Küche zerlegt und arbeitet sich an der Reparatur der Schubladen-Fronten und Türblenden ab. Das ist keine Farbfeldmalerei, das ist „Störfeldmalerei“, das sind schwer einzuordnende, dem Fehler hinterher hinkende Untersuchungsanordnungen, die konsequent durchgearbeitet werden. Dass der Plan nicht aufgeht, ist der Plan und wird vom Künstler treffend und widersprüchlich „Deeply superficial“ bezeichnet. Mørk treibt damit ein subtiles intellektuelles Spiel mit dem, was der Betrachter vielleicht nicht weiß, über den Kult um dänisches Design, über amerikanische Minimal-Art, oder über Concept-Painting.

Anders Kjellesvik, der jüngste hier vertretene Skandinavier, zeigt eine Video-Installation auf sieben Monitoren. Filme, wie flüchtig mit dem Handy gefilmt, Notizen aus dem Tagebuch eines modernen Nomaden, vergleichbar den Skizzen, mit denen sich Künstler seit Jahrhunderten auf ihr Werk vorbereiten. Die Szenen aus dem Leben eines jungen Menschen zeigen zwar
eindeutige Handlungen, sind aber kaum geographisch zu lokalisieren. Sie dokumentieren eher die Rastlosigkeit einer neuen Generation von globalisierten Weltenwechslern, die wie der Künstler selbst und selbstverständlich zwischen Oslo und Berlin, zwischen Paris und Sydney pendeln – „Spin Off (Seven Days)“ so der Titel der Installation. (Knut Hartwich)

Die Austellung ist geöffnet Dienstags bis Samstags 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr.

Rügen, den 13.April 2007

“Tusculum-Preis 2006/2007″ an Itta Hildebrandt

Würdigung der Witwe des Malers und Schriftstellers Wolf Hildebrandt (Hil) Verleihung am 30. Juli 2007 in Deidesheim an der Weinstraße - Rheinland-Pfalz

itta hildebrandtPutbus - Der „Tusculum-Preis für besonderes kulturelles Engagement 2006/2007“ wird Frau Itta Hildebrandt, wohnhaft in Deidesheim/Weinstraße (Rheinland-Pfalz), zuerkannt. Die Würdigung der 89-jährigen Witwe des 1999 verstorbenen Malers und Schriftstellers Wolf Hildebrandt (Hil) wurde beschlossen, weil sie ihren Mann Hil (1906-1999) seit der Heirat 1942 in nahezu 60 Jahren auf dem schwierigen Weg seines Künstlerdaseins begleitete.

Bis zu dessen Tod blieb sie seine Gefährtin. Danach setzte sie sich bei zahlreichen Ausstellungen - zum Beispiel 2006 - anlässlich der Gedenkausstellung im Hambacher Schloss zu Hils 100sten Geburtstag, für das Lebenswerk von Wolf Hildebrandt ein. Im Jahr 2000 besuchte Itta Hildebrandt die umfangreiche Sammlung des Ehepaars Barbara und Heinz Nied „Ein ehemaliger Bauhäusler fand seinen eigenen Weg“ mit über 360 Arbeiten von Wolf Hildebrandt in der Orangerie Putbus auf Rügen. Die Sammlung wurde Mecklenburg-Vorpommern als Leihgabe, zunächst für zehn Jahre, zur Verfügung gestellt und kann täglich besichtigt werden. Der Vorstand des „Tusculum-Vereins zur Förderung von Kultur e. V.“ schrieb die Preisträgerin am 15. März 2007 an, um ihr deren Nominierung und den Beschluss zu ihrer Würdigung mitzuteilen. Mit ihrer Antwort vom 30. März 2007 sagte Itta Hildebrandt erfreut die Annahme der Auszeichnung zu.

Wolf Hildebrandt erhielt bereits 1980 den „Wiesbadener Tusculum-Preis für Bildende Künstler“ für seinen Holzschnitt „Widersprüchliches aufgespürt im Nussbaumholz“. Die Ausschreibung des 1977 von Heinz Nied gestifteten - und bis dahin einzigen Kunstpreises von Wiesbaden - stand unter dem Motto „Gegensätze“. Eine unabhängige Jury wählte Hils Arbeit unter 213 eingereichten Werken nationaler und internationaler Künstlerinnen und Künstler aus. Die Professoren Wolf Spemann (Bildhauer), Oskar Kolb (Maler), Oswald Michel (Maler, Schriftsteller), Christoph Krämer (Verleger), bildeten die Jury. - 26 Jahre nach ihrem Mann Hil, wurde nun Itta Hildebrandt bedacht. Bis Ende des letzten Jahrhunderts waren die Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Wiesbaden stets Schirmherren des dort ansässigen Preisstifters. Selbst der Ministerpräsident des Landes Hessen war dazu bereit. - Seit seiner Übersiedlung 2001 in die Stadt Putbus fungierte darin Kerstin Kassner, die Landrätin des Landkreises Rügen, bei den bisherigen Verleihungen auf der Insel.

Für die Veranstaltung am 30. Juli 2007 im Rathaus Deidesheim, wird die Landrätin des Kreises Bad Dürkheim, Sabine Röhl, die ihr angetragene „Schirmfrauschaft“ übernehmen. Gemeinsam mit ihr, der Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Deidesheim, Marion Magin, und dem Vorsitzenden des „Tusculum-Vereins zur Förderung von Kultur e.V.“, Heinz Nied (als Stifter des „Tusculum-Preises“), wird die Feierstunde gestaltet werden. Unter anderem liest Nied innerhalb seiner Rede auch die schriftliche Grußbotschaft der Landrätin des Landkreises Rügen, Kerstin Kassner. - Das Schreiben wird er dann Itta Hildebrandt übereichen.

Rügen, den 13.April 2007

Ulrich Müther, HYPAR

Modelle, Zeichnungen & Dokumentation - Filmvorführung, Vortrag und Exkursion zu den Rügener Bauten

Putbus - Im Rahmen der Ausstellung zu Ulrich Müthers Hyparschalen in der Galerie des Landkreises zeigt der Kunstverein am 14. April um 16 Uhr den Dokumentarfilm „Für den Schwung sind Sie zuständig“ von Margarethe Fuchs. „Wir waren eben zur richtigen Zeit am richtigen Ort”, meint Helmut Neudert, ehemals Tischler und Modellbauer beim VEB-Spezialbetonbau Rügen. „Man brauchte neben diesen Plattenbauten etwas, was ein wenig Schwung hat, und Schwung macht Müther.”Ulrich Müther, der Baumeister aus Binz/Rügen, setzte mit seinen Gebäuden seit Mitte der 60er Jahre eigenwillige Zeichen – ihre Formensprache spiegelt das Selbstgefühl dieser Zeit wider.

Die Dächer schwingen sich weit, ragen spitz und kühn in den Himmel oder sie stehen wie verlorengegangene Ufos in den Dünen. Margarete Fuchs, geboren 1965, studierte nach einer Gärtnerlehre Foto-Film-Design an der Fachhochschule Dortmund. Betreibt als freie Autorin und Regisseurin die Recherche für Dokumentarfilme und die Entwicklung von Dokumentarfilmstoffen. Sie hat auch Dokumentarfilme für Kinder gedreht. In kritischer Distanz zu ihrem Thema gelingt es der Regisseurin, die Leistungen der Persönlichkeit im Kontext der Zeit und ihrer Möglichkeiten darzustellen. Zu Wort kommen neben Ulrich Müther selber, auch seine Rügener Facharbeiter, die oft über viele Jahre im In- und Ausland seine Bauten in der komplizierten und kräftezehrenden Spritzbetontechnik errichtet haben.

Kommentare des Kunstwissenschaftlers Wolfgang Kil eröffnen die Möglichkeit, Müthers Tätigkeit im Spannungsfeld der DDR-Politik wahrzunehmen. Am 4. Mai um 19 Uhr wird der Architekt Prof. Georg Giebeler von der Hochschule Wismar einen Vortrag zu Müthers Werk mit Bildbeispielen halten. Die Ausstellung entstand in Kooperation mit der Hochschule Wismar, wo seit 2006 das umfangreiche Archiv des Baumeisters unter Giebelers Leitung bearbeitet und für zukünftige Auseinandersetzungen zugängölich gemacht wird. Am 26. Mai lädt der Kunstverein zu einer Exkursion zu den Rügener Hyparschalenbauten Müthers ein. Informationen und Anmeldung sind bei Susanne Burmester vom Kunstverein Rügen erhältlich, burmester@kunstvereinruegen.de, mittwochs bis freitags 14 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 03838 / 203838 oder per Fax 03838/203839.

Termine
Ausstellungsgespräch kunst:thema
Margarete Fuchs, Für den Schwung sind Sie zuständig, Dokumentarfilm, D 2003, 58 min., Filmvorführung und Gespräch

4. Mai um 19 Uhr
Vortrag, Ulrich Müthers Hyparschalen
Prof. Georg Giebeler, Architekt, Hochschule Wismar
Eintritt 4 Euro

26. Mai 11 bis 17 Uhr
Ulrich Müthers Rügener Bauten, Exkursion

Rügen, den 17.März 2007

Prora - Zum Gedenken an die wohnungslosen Frauen und Männer, die in der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur als sogenannte Asoziale verfolgt wurden, zeigt das Dokumentationszentrum Prora die Ausstellung:

Wohnungslose im Nationalsozialismus (24.03. bis 13.05.2007)Ausstellungseröffnung: Freitag, den 23.03.07, 18Uhr
der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e.V.

proralogo

Die Wanderausstellung "Wohnungslose im Nationalsozialismus" zeigt die bislang wenig beachtete Geschichte der Obdachlosen und so genannten Asozialen unter den Bedingungen der nationalsozialistischen Herrschaft. Gegen Bettler und Landstreicher (damals "Wanderer" genannt) hatte das Reichspropagandaministerium bereits im September 1933 eine spektakuläre einwöchige Razzia in Szene gesetzt, über die die Tagespresse ausführlich berichtete. Im Sommer 1938 verdoppelten sich in den Konzentrationslagern die Häftlingszahlen durch die Einlieferung einer in den Lagern bis dahin weitgehend unbekannten Häftlingsgruppe. Die über zehntausend als asozial bezeichneten Männer waren im April 1938 durch die Gestapo, insbesondere jedoch im Juni 1938 durch die gewöhnliche Kriminalpolizei, verhaftet worden.

Es waren hauptsächlich Bettler, Landstreicher und mittellose Alkoholkranke, in geringerer Zahl auch Zuhälter und Personen, die mit Unterhaltszahlungen im Rückstand waren (so genannte säumige Nährpflichtige). Unter den Eingelieferten waren außerdem viele Roma und Sinti. Es handelte sich also um sehr unterschiedliche Menschen, die man unter dem Sammelbegriff "asozial" in die Konzentrationslager verschleppte. Gemeinsam war ihnen allenfalls, dass ihre Verfolger sie als "arbeitsscheu" ansahen. Vorübergehend bildeten die "Asozialen" in den bestehenden Lagern die mit weitem Abstand größte Häftlingsgruppe. Wie viele Bettler, Landstreicher und so genannte Nichtsesshafte in Konzentrationslager eingeliefert wurden, lässt sich heute nicht mehr genau feststellen. Experten schätzen ihre Zahl auf über 10.000. Häftlinge der Kategorie "asozial" blieben in Ost- und Westdeutschland nach 1945 von Entschädigungszahlungen ausgeschlossen.

Erst in den letzten Jahren sind in einigen Bundesländern Härtefallregelungen beschlossen worden. Für die meisten Überlebenden dürfte dies in der Regel zu spät gewesen sein: Das durchschnittliche Geburtsjahr der 1938 bei der "Aktion Arbeitsscheu Reich" Verhafteten war das Jahr 1900.

Sonderausstellung im Dokumentationszentrum Prora/Rügen
vom 24.03. bis 13.05.2007
Ausstellungseröffnung: Freitag, den 23.03.07 um 18 Uhr
Öffnungszeiten: 10 bis 18 Uhr

Rügen, den 21. Januar 2007

Kunst kommt auch 2007 vom Kunstverein

Spannendes Programm des Kunstvereins in der Galerie des Landkreises Rügen

2007 präsentiert der Kunstverein Rügen in der Galerie des Landkreises in Putbus wieder ein abwechlsungsreiches Ausstellungsprogramm. Wie stets, orientiert es sich an überregionalen Tendenzen und gibt dem heimischen Publikum die seltene Gelegenheit, an den spannenden Entwicklungen der aktuellen Kunst teilzunehmen.  Den Anfang in diesem Jahr macht die Malerin Andrea Damp. Schon vor ihrem Studium hat der Kunstverein Werke der damaligen Schülerin in der Klostergalerie Rambin ausgestellt, nun zeigt die Galerie des Landkreises Bilder einer talentierten Künstlerpersönlichkeit.

Einen lange überfälligen Blick auf das hochspannende kreative Potenzial der Insel Rügen wirft die Ausstellung zum Lebenswerk von Ulrich Müther. Mit seinen modernistischen Hyperschalenkonstruktionen genießt er internationales Renommee, wurde jedoch auf der Insel bislang noch nicht umfassend gewürdigt - der Kunstverein holt dies nun nach. Die Hamburger Künstlerin Dorothea Goldschmidt hat bei Franz Erhard Walter in Hamburg studiert. Spiralförmig kreisen ihre Werke um die Themen Kindheit, Erinnerung und Selbstrepräsentation. Der Kunstverein zeigt unter anderem eine räumliche Totalinstallation, die Goldschmidt anlässlich ihres Aufenthaltes in der Stipendiatenstätte Villa Romana (Rom) erarbeitet hat.

Wiederum die Zeichnung, allerdings in ihren erzählerischen Aspekten steht zur Sommerausstellung im Fokus. Die Südkoreanerin Kyung-Hwa Choi-ahoi kuratiert eine Ausstellung mit Kollegen. Nicht Freundschaft, sondern Verehrung war das Leitmotiv für ihr Programm, in dem acht Künstler aus Athen, Paris, Barcelona, Hamburg und Leipzig auf Rügen ihre Zeichnungen vorstellen. Auch Choi-ahoi, die schon 2004 ihre Tagebuchzeichnungen in der Galerie vorgestellt hat, wird neue Arbeiten zeigen. Freunde der Galerie Hartwich konnten die spannende Entwicklung des Künstlers Maik Wolf, der in Berlin lebt, verfolgen. Von märchenhaft gemalten Barockfigurinen auf Dahlienblüten zu Quellnymphen im Leuchtkasten hin zur malerischen Begegnung des Wilden mit dem urbanen Raum. Mit Andreas Sachsenmaier wird ein alter Bekannter des Kunstvereins in der Winterausstellung mit neuesten Arbeiten vorgestellt. Unvergessen für viele Kunstfreunde seine Raum- und Videoinstallation in der Kosterkapelle Rambin 1999 zum Thema „Quarantäne“ in der ehemaligen Leprastation.

Jeweils eine halbe Stunde vor Ausstellungseröffnung findet eine Vorbesichtung der Ausstellung mit den Künstlern statt, jeden zweiten Sonnabend nach der Eröffnung um 16 Uhr moderieren Mitglieder des Kunstvereins ein offenes Gespräch mit Gästen über die gezeigten Werke. Die Galerie des Landkreises ist ganzjährig dienstags bis sonnabends von 11 bis 17 Uhr geöffnet und unter der Telefonnummer 038301/889704 zu erreichen. Informationen und Texte zu den Ausstellungen findet man auf www.kunstvereinruegen.de.

Ausstellungen 2007

3. Februar bis 25. März 2007
Eröffnung 2. Februar um 19 Uhr
Andrea Damp (Rügen/Berlin)
Colorless Green Ideas Sleep Furiously
Malerei

31. März bis 31. Mai 2007
Eröffnung 30. März um 19 Uhr
Ulrich Müther (Rügen), Hybride Parabolide
Die Kunst des Rügener Baumeisters

9. Juni bis 22. Juli 2007
Eröffnung 8. Juni um 19 Uhr
Dorothea Goldschmidt (Hamburg)
Rauminstallation, Zeichnung

28. Juli bis 23. September 2007
Eröffnung 27. Juli um 19 Uhr
Keine Zeichnung, kein Zeichner
Kyung-hwa Choi-Ahoi (Hamburg), Katerina Christidi (Paris), Patricia Dauder (Barcelona), Kostas Plessas (Athen), Oliver Ross (Hamburg), Marco P. Schaefer (Hamburg), Alfons Scholz (Tuchheim/Sachsen-Anhalt), Anton Steenbock (Berlin), Mette Thiessen (Leipzig),

29. September bis 11. November 2007
Eröffnung 28. September um 19 Uhr
Maik Wolf (Berlin)
Malerei

17. November bis 6. Januar 2007
Eröffnung 16. November um 19 Uhr
Andreas Sachsenmaier (Schwerin/Berlin)
Installation

Rügen, den 31. Dezember 2006

2007: Große Herausforderungen

Ringstorff: 2007 wird ein Jahr mit großen Herausforderungen für unser Land

Schwerin - Ministerpräsident Dr. Harald Ringstorff zieht zum Jahresende 2006 eine überwiegend positive Bilanz für unser Bundesland: “Es geht voran in Mecklenburg-Vorpommern. Mit der Verwaltungsreform sind wir einen wichtigen Schritt in Richtung Zukunftsfähigkeit unseres Landes gegangen. Auch im Bildungsbereich haben wir nachhaltige Strukturen geschaffen.

Ganz besonders freue ich mich darüber, dass sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt schrittweise verbessert. Die Wirtschaft unseres Landes ist stabiler geworden. Vor allem durch Neuansiedlungen von Unternehmen ist es gelungen, neue sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze zu schaffen. Arbeitsplätze sind eine wichtige Voraussetzung dafür, dass sich die Menschen in unserem Land heimisch fühlen, dass sie hier eine Zukunft für sich und ihre Familien sehen. Die Landesregierung hat es sich auf ihre Fahnen geschrieben, Mecklenburg-Vorpommern zu einem familienfreundlichen Bundesland zu entwickeln, das insbesondere der jungen Generation Chancen bietet. Chancen auf eine gute Schulbildung, auf Ausbildungs- und Studienplätze.”

2007 werde ein Jahr mit großen Herausforderungen für unser Land, betont der Regierungschef. Mecklenburg-Vorpommern werde im Focus des internationalen Interesses stehen, wenn im Juni der G8-Gipfel in Heiligendamm stattfinde. Für die Mecklenburger und Vorpommern sei dies eine einmalige Gelegenheit, ihr Land als freundlichen und weltoffenen Gastgeber zu präsentieren - für die anreisenden Politiker, die Medienvertreter und zahlreichen Besucher aus aller Welt. Ringstorff: “Ein Land, das sich als moderner, leistungsorientierter und vor allem schöner Standort mit großer Lebensqualität darstellt, wird für Investoren und für Touristen zukünftig noch interessierter werden. Davon profitieren wir alle, auch diejenigen, die dieser Veranstaltung kritisch gegenüber stehen.”

Als weiteren Höhepunkt nennt der Ministerpräsident den Tag der Deutschen Einheit, der in der Landeshauptstadt am 2. und 3. Oktober mit einem großen Bürgerfest und am 3. Oktober mit einem Gottesdienst sowie dem Festakt und dem Empfang des Bundespräsidenten begangen wird. Dr. Harald Ringstorff: “Ich freue mich auf die große Feier zu unserem Nationalfeiertag. Mecklenburg-Vorpommern ist nach 1992 bereits zum zweiten Mal Ausrichter des Tages der Deutschen Einheit. Da sollten wir die Gelegenheit nutzen, den Tausenden Gästen aus ganz Deutschland zu zeigen, was sich in den Jahren seit der Wende bei uns getan hat - nicht nur in sondern in ganz Mecklenburg-Vorpommern.”